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Julia Baier, deren preisgekrönte Serie über die öffentliche Badeanstalt in Deutschland ganz großartig ist, hat sich mit dem Projekt über das japanische Sento in eine fremde Kultur vorgewagt. Die Traditon des Sento, des japanischen Badehauses, geht auf die Zeit zurück, in der die normale japanische Wohnung kein Bad besaß und das öffentliche Waschhaus der nachbarschaftliche Treffpunkt war. Obwohl es heute in den meisten Wohnungen Duschen gibt, sind viele Sentos erhalten und werden weiterhin gut besucht. Nicht mehr so sehr von den Nachbarn, sondern vom anonymen Durchreisenden, der sich erfrischen will, bevor er am nächsten Morgen weiterfährt. Vielfach sind die Sentos noch in Familienbesitz, teilweise baufällig aber auf jeden Fall geprägt von nostalgischem Charme. Neben den fabelhaften Fotos von Julia Baier bietet der umfangreiche Anhang einen Essay von Rita Zobel und ein Gespräch der Fotografin mit Peter Bialobrzeski. |
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Peperoni Books 2008 /// 96 Seiten /// 215 x 270 mm /// Fadenheftung, Streifbroschur /// 40 Duoton-Abbildungen /// deutsch, englisch, japanisch
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