Die Photographie ist in den letzten Jahrzehnten zum international beachteten Aushängeschild für Düsseldorf und seine Kunst geworden. Die DÜSSELDORFER SCHULE, inzwischen ein stehender Begriff, gilt heute weltweit als Markenzeichen, das für hohes künstlerisches Niveau und eine vielschichtige Neuorientierung des Mediums steht. Eine detaillierte Analyse dieses Phänomens, das sich interessanterweise an einem Ort und innerhalb einer Kunstgattung entwickelte, stand bisher aus.
Dieses Buch füllt diese Lücke. Das Rückgrat bilden das Werk und die Lehrtätigkeit von Bernd und Hilla Becher, die der künstlerischen Photographie 1976 an der Düsseldorfer Kunstakademie das institutionalisierte Dach gaben. Ausgehend von ihrer Erneuerung der Dokumentarphotographie haben drei Generationen von Künstlern den photographischen Blick auf die Welt bis zur elektronischen Malerei erweitert. Von der New Yorker Village Voice liebevoll die STRUFFSKYS genannt, brachten es Struth, Ruff und Gursky mit ihren eigenwilligen Photoarbeiten mittlerweile zu Weltruhm; aber auch Axel Hütte, Candida Höfer, Elger Esser, Laurenz Berges, Simone Nieweg und Jörg Sasse haben inzwischen eigenständige Werkzyklen und ihrerseits internationale Karrieren begonnen. Das Umfeld der Düsseldorfer Kunstakademie kommt mit Künstlern wie Katharina Sieverding und Thomas Demand ins Bild.
Das Buch gibt einen ersten enzyklopädischen Überblick und stellt die wesentlichen Künstler mit ihren berühmtesten Bildern vor. Stefan Gronert hat dazu den einführenden Text geschrieben. |
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Schirmer/Mosel, 2009 /// 310 x 270 mm /// 240 pages /// numerous illustrations in color and b&w /// hardcover with dust-jacket /// German
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